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Prüfungsangst
Flugangst
Schlafstörungen
Neurodermitis |
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Übergewicht
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Hypnotherapie und Prüfungsangst
Design: Zweifaktorieller Versuchsplan
- Relevante Kriterien: Veränderung der Angst (STAI-State und Trate), TAID
zur differenzierten Messung der Prüfungsangst (emotionale und kognitive
Komponente)
- Prä-, Post-Messung (nach letzter Sitzung bzw. vor der entscheidenden Prüfung)
Experimentalgruppe (N=24):
5 bis max. 12 Hypnosesitzungen (Anzahl der Sitzungen orientiert an der Schwere
der Prüfungsangst)
Kontrollgruppe (N=24):
Warteliste-Kontrollgruppe (daher relativ hoher Drop-out: N=24 reduziert sich
auf N=14)
Stichprobe:
- Freiwillige Meldung auf einen Aushang an der Universität. Bedingung: Prüfung
der Klienten mußte in relativ kurzem Abstand zur letzten Hypnosesitzung
erfolgen.
- Viele Psychologie und Jura-Studenten (zusammen fast 35% der Gesamtstichprobe)
Ergebnisse:
- TAID - Differenzierte Messung der Prüfungsangst (emotionale und kognitive
Komponente): In der Hypnosegruppe zeigte sich hinsichtlich sämtlicher Dimensionen
des TAID („Emotionalität“, „Besorgnis“, „Kompetenz“) eine signifikante Verbesserung
über die Zeit (Prä-Post). In der Kontrollgruppe konnte mit Näherrücken der
Prüfung eine Verschlechterung auf den einzelnen Dimensionen verzeichnet
werden. Die Dauer der Hypnose-Behandlung (5 bis 12 Sitzungen) hatte auf
dieses Ergebnis keine Auswirkungen.
- STAI: Sowohl die State- als auch die Trait-Komponente des STAI verbesserten
sich in der Hyp-nosegruppe signifikant nach dem Treatment, während sie sich
in der Kontrollgruppe verschlech-terte. Auch hier hatte die Dauer der Hypnose-Behandlung
(5 bis 12 Sit-zungen) keine Auswirkungen auf das Ergebnis.
Abbildung 1.

Die State-Komponente des State-Trait-Angstinventars (Laux et al., 1981) verringerte
sich in der Hypnosegruppe signifikant von der Prä- zur Postmessung. In
der Kotrollgruppe (Warteliste) wurde ein leichter Anstieg der Angst verzeichnet.
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Revenstorf
& Zeyer (1992): „Hypnotherapeutische Kurzbehandlung von Prüfungsangst“ |
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Prudlo,
Bergmeister, Krause & Teschner (2001): „Hypnotherapeutische Intervention bei
Flugangst“ |
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Hypnotherapie und Flugangst
Design: Zweifaktorieller Versuchsplan (2x2)
- Relevante Kriterien: Reduktion der Flugangst (FFS und Flugangstrating)
- Katamnesezeitpunkte: Prä-Messung, Post-Messung nach letzter Sitzung.
Follow-up1: 1 Monat danach; Follow-up2: 6 Monate danach
Experimentalgruppe (N=30):
Hypnotherapie (3 Sitzungen) zur Bewältigung der Flugangst
Kontrollgruppe (N=14):
Gruppensitzungen mit Informationen zur Entstehung und Bewältigung von Flugangst
(Psychoedukation)
Stichprobe:
- Freiwillige Meldung auf eine Zeitungsannonce
- Randomiserung der Versuchsgruppen erfolgte
- Die Experimentalgruppe entspricht in wesentlichen Parametern der Kontrollgruppe
Ergebnisse:
- Die Flugangst nach der Fear of Flying Scale (FFS) verringerte sich signifikant
über die Zeit. In der Kontrollgruppe blieb die Angst über den Erhebungszeitraum
hinweg bestehen.
- Auch hinsichtlich des Flugangstratings unterschied sich die Experimentalgruppe
signifikant von der Kontrollgruppe. Die Flugangst nahm in der Hypnosegruppe
signifikant ab.
- Die Tendenz zur Vermeidung von Flugreisen („Vermeidungsrating“) verringerte
sich über die Zeit signifikant in der Hypnosegruppe, während sie in der
Kontrollgruppe erhalten blieb.
Abbildung 2.

Die Fluganst verringerte sich in der Hypnosegruppe signifikant bis zum Ende
der Therapiesitzungen. Danach blieb sie auf niedrigem Niveau konstant (Haupteffekt
für den Faktor Zeit: p=0,001). Es zeigten sich bedeutsame Unterschiede
zwischen Hypnosegruppe und Kontrollgruppe (Hauptefekt für die Art der
Intervention: p=0,03). In der Kontrollgruppe (Psychoedukation) bliebe die
Angst über die Zeit hinweg auf einem konstant hohen Niveau
Abbildung 3.

Durch Erhebung an einer Normstichprobe konnte für die Fear of Flying
Scale (FSS) ein Cut-off Punkt bestimmt werden (1,66), durch den klinisch relevante
Veränderungen durch die Art der Itervention bestimmt werden konnten..
Abbildung 4.

Durch Erhebung an einer Normstichprobe konnte für das Angstrating ein
Cut-off Punkt betimmt werden (6,16), durch den klinisch relevante Veränderungen
durch die Art der Intervention bestimmt werden konnten.
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Schultz
& Weinmann (2001): „Hypnotherapeutische Behandlung bei primärer Insomnie“ |
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Hypnotherapie und Schlafstörungen
Design: Zweifaktorieller Versuchsplan (2x2)
- Relevante Kriterien:
a. Schlaftagebücher: (Positive) Veränderung der Einschlaflatenz (Minuten),
der nächtlichen Wachliegezeit (Minuten), Veränderung der Gesamtschlafzeit
(Minuten). Bewertung von 1 bis 6 im Schlaftagebuch.
b. Veränderung gedanklich besorgter Überaktivität (Grübeln) und Focussing
(FEPS II)
- Katamnesezeitpunkte: Prä-Messung, Post-Messung nach Behandlungsende; Follow
up nach 3 Monaten
Experimentalgruppe (N=23):
6 Behandlungsstunden (1Std./Woche=6 Wochen): Empfehlungen zur Schlafhygiene,
Hypnose-Einzelsitzungen und hypnotische Schlafkassetten
Kontrollgruppe (N=13):
Keine Behandlung (Wartelistenkontrollgruppe) – 2 Gruppengespräche
Stichprobe:
- Freiwillige Meldung auf eine Zeitungsannonce. Allgemeinärzte und Internisten
aus der Region wurden angeschrieben, ihre Patienten mit Schlafstörungen
auf die Studie aufmerksam zu machen
- 80% Frauenanteil in der Stichprobe
- Experimentalgruppe entspricht in wesentlichen klinischen Parametern der
Kontrollgruppe
- Randomisierte Gruppenzuteilung
Ergebnisse:
- Nächtliche Wachliegezeit: Diese senkte sich nach dem Treatment signifikant
in der Experimen-talgruppe, während die Kontrollgruppe keine Veränderungen
verzeichnete.
- Einschlaflatenz: Diese senkte sich nach dem Treatment ebenfalls signifikant
in der Experimen-talgruppe, während die Kontrollgruppe keine Veränderungen
verzeichnete.
- Gesamtschlafzeit: Diese erhöhte sich nach dem Treatment signifikant in
der Experimentalgruppe, während die Kontrollgruppe keine Veränderungen verzeichnete.
- Focussing (Erwartungsängste gegenüber dem Ein- und Durchschlafen): Dieses
verminderte sich signifikant in der Experimentalgruppe, während die Kontrollgruppe
keine Änderungen verzeichnete.
Abbildung 5.

Es zeigte sich eine signifikante Reduktion der mittleren Wachliegezeiten
(Schlaftagebuch) der Hypnosegruppe von der Prä-Messung bis zum Ende des
Katamnesezeitraumes (p=0,001). In der Warteliste-Kontrollgruppe konnte keine
Änderungen verzeichnet werden.
Abbildung 6.

Geht man davon aus, dass eine Veränderung der nächtlichen Wachliegezeit
dann als klinisch bedeutsam eingestuft werden kann, wenn sich diese von vor
bis nach der Behandlung um mindestens 33% verringert, so ergibt sich das in
Abbildung 6 dargestellte Bild.
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Hypnotherapie und Neurodermitis
I.
Design: Zweifaktorieller Versuchsplan (2x2)
- Relevante Kriterien: objektive Daten der dermatologischen Beurteilung
(SCORAD), subjektive Einschätzung des Juckreizes (VAS-Juckreiz), subjektive
Einschätzung der Kratzintensität (VAS-Kratzintensität), Veränderung der
krankheitsbedingten Belastungen (DLQI)
- Katamnesezeitpunkte: Prä-Messung, Post-Messung 1 Woche nach Behandlungsende
Experimentalgruppe (N=15):
12 Behandlungsstunden (1Std./Woche=12 Wochen) Hypnotherapie: Programm aus
symptomorien-tierter und problemorientierter Hypnotherapie
Kontrollgruppe (N=18):
Keine Behandlung (Wartelistenkontrollgruppe) – 2 Untersuchungstermine
Stichprobe:
- Freiwillige Meldung auf eine Zeitungsannonce. Hautärzte und örtliche Hautklinik
wurden angeschrieben ihre Patienten mit Neurodermitis auf die Studie aufmerksam
zu machen
- 85% Frauenanteil in der Experimentalgruppe, 66% in der Kontrollgruppe
- Randomisierung der Versuchsgruppen erfolgte
- Experimentalgruppe entspricht in wesentlichen klinischen Parametern der
Kontrollgruppe
Ergebnisse:
- SCORAD-Werte: Obwohl sich beide Versuchgruppen hinsichtlich der SCORAD-Werte
bei der Prä-Messung nicht signifikant unterscheiden, verbesserte sich die
Hypnosegruppe signifikant nach dem Treatment, während sich in der Kontrollgruppe
die Hautwerte weiter verschlechter-ten.
- DLQI-Werte: Obwohl sich beide Versuchgruppen hinsichtlich der DLQI-Werte
bei der Prä-Messung nicht signifikant unterscheiden, verbesserte sich die
Hypnosegruppe signifikant nach dem Treatment, während sich in der Kontrollgruppe
die Werte weiter verschlechterten.
- Juckreiz und Kratzstärke nahmen in der Hypnosegruppe ebenfalls signifikant
ab, während sich innerhalb der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben.
Abbildung 6.

Der objektive Hautzustand (Severity Scoring of Atopic Dermatitis, SCORAD)
verbesserte sich signifikant in der Hypnosegruppe von der Prä- zur Postmessung
(p=0,000). In der Warteliste-Kontrollgruppe verschlechterte sich der Hautzustand
signifikant zwischen den beiden Messzeitpunkten (p=0,000).
Abbildung 7.

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Senser
(2001): „Hypnotherapie bei atopischer Dermatitis“ |
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Hypnotherapie und Neurodermitis II.
Design: Zweifaktorieller Versuchsplan (2x2)
- Relevante Kriterien: Besserung des Hautzustandes (SCORAD-Index), Besserung
der Werte des „Dermatology Life Quality Index, DLQI“ (Auswirkungen von Hauterkrankungen
auf die sub-jektiv empfundene Lebensqualität)
- Katamnesezeitpunkte: Prä-Messung, Post-Messung (direkt nach Behandlungsende)
und follow-up (4 Wochen Später)
Experimentalgruppe (N=11):
Hypnotherapie (10 Sitzungen in 2 Monaten), Kassetten mit wöchentlichen
Übungen und einige VT-Elemente
Kontrollgruppe (N=9):
Entspannungstraining (Jacobson), Kassetten und Aufforderung regelmäßig
zu üben sowie einige VT-Elemente
Stichprobe:
- Freiwillige Meldung auf eine Zeitungsannonce
- Randomisierung der VP auf die Versuchsgruppen erfolgte
Ergebnisse:
- SCORAD-Index: Zwar verbesserte sich der Hautzustand in der Hypnosegruppe
signifikant über den Katamnesezeitraum, doch unterschieden sich Hypnosegruppe
und Kontrollgruppe nicht in ihrer Wirksamkeit auf die Neurodermitis. Auch
die Entspannungsgruppe verbesserte ihre SCORAD-Werte.
- DLQI (Auswirkungen der Hauterkrankung auf die subjektiv empfundene Lebensqualität):
Auch hier verbesserte sich der Hautzustand in der Hypnosegruppe signifikant
über den Katamnesezeitraum, während zwischen Hypnosegruppe und Kontrollgruppe
keine Unterschiede bestanden.
Abbildung 8.

Sowohl in der Studie von Senser (2001) als auch in der Studie von Latham
(2001) verringerte sich die subjektiv empfundene Beeinträchtigung des
Lebens durch die Hautkrankheit (Dermatology Life Quality Index, DLQI) in der
Hypnosegruppe signifikant über die Zeit. Während Senser zudem einen
signifikanten Unterschied im Verlauf zwischen Kontroll- und Experimentalgruppe
vorfand, bestand ein solcher in der Studie von Latham nicht.
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Latham (2001)
„Hypnotherapeutische
Behandlung der
atopischen Dermatitis“
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Hypnotherapie und Übergewicht
Design: Zweifaktorieller Versuchsplan (2x2)
- Relevante Kriterien: Gewichtsreduktion (BMI), Verringerung des Fettanteils
(TBFM), Lebenszufriedenheit, Selbstwirksamkeit, Gesundheit
- Katamnesezeitpunkte: Prä-Messung, Post-Messung nach letzter Gruppensitzung.
Follow up 6 Monate nach Beendigung der Gruppensitzungen
Experimentalgruppe (N=21):
Kombination von VT-Elementen und Hypnotherapie (1 Einzel- und 6 Gruppensitzungen-
14-tägig)
Kontrollgruppe (N=22):
Reine Verhaltenstherapie (1 Einzel- und 6 Gruppensitzungen- 14-tägig)
Stichprobe:
- Freiwillige Meldung auf eine Zeitungsannonce/Internetseite
- Es erfolgte eine Randomisierung der VP auf die beiden Versuchsgruppen
- Nur Frauen in der Stichprobe, die zwischen 10 und 15 kg Übergewicht hatten
Ergebnisse:
- Sowohl Gewicht (BMI) als auch Fettanteil sanken von Prä- nach Post signifikant
in der Hypno-segruppe. Ein signifikanter Unterschied zwischen Kontroll-
und Experimentalgruppe bestand nicht.
- Lebenszufriedenheit, Gesundheit und Selbstwirksamkeit der Klienten veränderten
sich über die Zeit signifikant in die positive Richtung. Ein Unterschied
zwischen den beiden Gruppen (EG und KG) konnte nicht nachgewiesen werden.
Abbildung 9.

Bezüglich der Gewichtsreduktion (Senkung des BMI) konnte ein signifikanter
Effekt über die Zeit nachgewiesen werden (p=0,001). In der Hypnosegruppe
sank der BMI von vor bis nach der Hypnotherapie signifikant. Danach blieb
er über den weiteren Katamnesezeitraum auf niedrigem Niveau konstant.
Ein signifikanter Unterschied in der Gewichtsreduktion zwischen Hypnose- und
Kontrollgruppe (VT) bestand allerding nicht. (p=0,99).
Abbildung 10.

Es erhöhte sich die Lebenszufriedenheit der Klienten unter Hypnose signifikant
(p=0,001). Ein signifikanter Unterschied zur Kontrollgruppe (VT) war nicht
gegeben.
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Stich
& Mewes (2001): „Gewichtsreduktion unter Hypnose und Verhaltenstherapie“ |
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Hypnotherapie und Rauchen I.
Design: Zweifaktorieller Versuchsplan (2x2)
- Relevante Kriterien: Abstinenz (Nach Aussagen der Klienten)
- Katamnesezeitpunkte: Prä-Messung, Post-Messung nach 4 Wochen. Follow up
nach 12 Wochen
Experimentalgruppe (N=20):
Raucherentwöhnung in Hypnose (4 Einzelsitzungen)
Kontrollgruppe (N=18):
Raucherentwöhnung in eigener Regie („Neujahrswunsch“)
Stichprobe:
- Freiwillige Meldung auf eine Zeitungsannonce
- Die Verteilung der Klienten bezüglich der Höhe der Nikotinabhängigkeit
war in der Hypnose- bzw. Kontrollgruppe gleich (nach Fagerström-Test)
Ergebnisse:
- Experimentalgruppe: nach 4 Wochen: 55% abstinent, nach 12 Wochen: 65%
abstinent
- Kontrollgruppe: nach 4 Wochen: 17% abstinent, nach 12 Wochen: 11% abstinent
- Nach 4 Wochen war die Raucherentwöhnung mit Hypnose signifikant erfolgreicher
als die Entwöh-nung in eigener Regie: Chi²-Wert: 5,983* („Reduziert“ wurden
als „nicht-abstinent“ gewertet) Nach 12 Wochen war die Raucherentwöhnung
mit Hypnose signifikant erfolgreicher als die Ent-wöhnung in eigener Regie:
Chi²-Wert: 11,515** („Reduziert“ wurden als „nicht-abstinent“ gewertet)
Abbildung 11.

Sowohl nach einem als auch nach 3 Monaten war die Raucherentwöhnung
mit Hypnose signifikant erfolgreicher als die Entwöhnung in eigener Regie:
p<0,05 (nach 4 Wochen) bzw. p<0,01 (nach 3 Wochen). Nach 3 Monaten waren
65% der Hypnosegruppe abstinent.
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Heumann
& Schmidt (1998): „Raucherentwöhnung in Hypnose“ |
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Schlarb
& Schweizer
(1999): „Hypnothera-
peutische Raucher-
entwöhnung“ |
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Hypnotherapie und Rauchen II.
Design: Zweifaktorieller Versuchsplan (2x2)
- Relevante Kriterien: Abstinenz nach letzter Gruppensitzung (Nach Aussagen
der Klienten)
- Katamnesezeitpunkte: Prä-Messung und Post-Messung (4 Wochen nach letzter
Gruppensitzung)
Experimentalgruppe (N=40 ohne Drop-out):
Raucherentwöhnung in Hypnose, verhaltenstherapeutische Therapieelemente,
Gruppengespräche und die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmern zu treffen.
Nach Wunsch auch Nikotinpflaster (3 Gruppensitzungen).
Kontrollgruppe (N=12 ohne Drop-out):
Siehe Experimentalgruppe ohne Hypnose. Alle mit Nikotinplaster
Stichprobe:
- Freiwillige Meldung auf eine Zeitungsannonce
- Keine Randomisierung der Stichproben
Ergebnisse:
- Hohe Drop-out-Quote: 28% in der Experimentalgruppe/40% in der Kontrollgruppe
- Ergebnisse beziehen sich somit nur auf die Verbliebenen (Ex-Gruppe: N=29
/ Kontr.gruppe: N=7)
- Experimentalgruppe nach 1/12/20 Monaten: Abstinenzquote von 63%/43%/33%
- Kontrollgruppe nach 1/12/20 Monaten: Abstinenzquote von 25%/17%/17%
- Nach 4 Wochen war die Raucherentwöhnung in der Experimentalgruppe signifikant
erfolgreicher als die Entwöhnung in der Kontrollgruppe: Chi²-Wert: 5,223*
(„Reduziert“ und Drop-Outs wurden als „nicht-abstinent“ gewertet). Danach
(nach 12 und 20 Monaten) zwar noch erhebliche jedoch keine signifikanten
Unterschiede mehr zwischen den Gruppen.
- Ergebnisse sind unabhängig von soziodemographischen Parametern der Klienten
Abbildung 12.

Nach 4 Wochen war die Raucherentwöhung in der Hypnosegruppe signifikant
erfolgreicher (p<0,01) als die Entwöhnung in der Kontrollgruppe. 63%
der Hypnosegruppe waren abstinent. Auch über den weiteren Katamnesezeitraum
lag der Prozentsatz der Abstinenten in der Hypnosegruppe weit über dem
der Kontrollgruppe.
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Hypnotherapie und Migräne
Design: Zwei zweifaktorielle Versuchspläne (Medikamenten- und hypnotherapeutisches
Treatment), die so gestaltet waren, dass beide anschließend z.T. vergleichbar.
- Relevante Kriterien: Positive Veränderung der Anzahl der Migräne-Attacken
und anderer Migräne-Kriterien, z.B. Dauer der Migräne
Zusätzlich: Messung der CNV-Amplituden (Messung der kortikalen Erregung
der Patienten) zu 2 Messzeitpunkten (Baseline und Follow-up) – hier dann
ein Vergleich zu einer gesunden Popu-lation (Kontrollgruppe)
- Baseline-Erhebung in den ersten 6 Wochen. 3 Messungen während der Treatment-Phase
und eine Follow-up-Messung (im Zeitraum von 6 Wochen nach Ende der Treatment-Phase)
- Behandlungsdauer: 15 Wochen reine Hypnose-Behandlung. Zusätzlich 12 Wochen
für die Baseline- und Follow-up-Erhebung
Experimentalgruppe (N=16):
8 Einzelsitzungen über einen Zeitraum von 15 Wochen (Treatmentphase):
Kombinierte Hypnose und kognitive VT (Self-Management) und Kassetten zur Selbsthypnose.
Kontrollgruppen:
- Gruppe, die über einen Zeitraum von 12 Wochen ein Medikament gegen Migräne
(Natil®) ein-nahm (N=17)
- Eine gesunde Kontrollgruppe (N=16)
- Eine Placebo-Gruppe (N=17)
Stichprobe:
- Patienten aus einer Warteliste des Instituts für medizinische Psychologie
und Verhaltens-Neurobiologie der Universität Tübingen mit häufigen Migräne-Attacken.
Ergebnisse:
- Es zeigte sich in der hypnotherapeutisch behandelten Experimentalgruppe
eine signifikante Reduktion sämtlicher Migräne-Kriterien wie z.B. der Migräne-Tage,
der Dauer der Migräne-Attacken und der subjektiv empfundenen Intensität.
Die signifikante Reduktion fand von der Prä-Messung zur Post-Messung, direkt
nach dem Treatment statt. Danach blieben alle Kriterien auf niedrigem Niveau
konstant.
- Veränderung der CNV-Amplituden (Kortikale Aktivität): Nach der Hypnotherapie
konnte eine signifikante Veränderung der CNV-Amplituden (zwischen Baseline
und Follow-up) verzeichnet werden. Die kortikale Aktivität der Migräne-Patienten
stieg signifikant. Der Vergleich mit der gesunden Kontrollgruppe erbrachte
vor dem Treatment eine signifikant geringere kortikale Aktivität bei der
Hypnosegruppe. Nach der Hypnosebehandlung bestand kein Unterschied mehr
zwischen den Gruppen. Die Psychotherapiegruppe zeigte hinsichtlich der hirnphysiologischen
Parameter sogar einen stärkeren Effekt über die Zeit (Erhöhung der kortikalen
Aktivität) wie die Gruppe, die mit dem Medikament Natil® behandelt wurde.
Abbildung 13.

Es zeigte sich eine signifikante Reduktion der mittleren Anzahl der Migräne-Tage
pro Monat (Migräne-Tagebuch) nach der Hypnosebehandlung (p=0,001). Die
Anzahl blieb anschließend auf dem niedrigen Niveau stabil. In der mit
dem Wirkstoff Cyclandelat (Natil®) behandelten Kontrollgruppe konnte kein
Effekt über die Zeit nachgewiesen werden.
Abbildung 14.

Im Vergleich zu einer gesunden Kontrollgruppe zeigte die Hypnosegruppe und
die Gruppe, die mit dem Wirkstaoff Cyclandelat (Natil®) behandelt wurde vor
dem Treatment eine signifikant geringere mittlere kortikale Aktivität
(CNV-Amplitude-Gesamt). Nach dem Treatment konnten keine signifikanten Unterschiede
mehr nachgewiesen werden. Die Prä-/Post-Effektstärke lag dabei für
die Natil-Gruppe bei d=0,2 und für die Hypnosegruppe bei d=1,8.
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Faran (2002):
„Pharmacological
and Psychological
Approaches of
Migraine
Treatment“
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Letzte Änderung:
14.07.2002
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