Unsere Kandidaten und Kandidatinnen

Die LiLi dankt allen Kolleginnen und Kollegen, die zur Wahl gegangen sind und die Liberale Liste gewählt haben.
In den Senat gewählt wurde Reinhard Johler. Seine Stellvertreterin ist Birgit Weyel.


Reinhard Johler

Reinhard Johler, Jahrgang 1960, ist seit 2002 Professor am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, 2004-2006 Prodekan, 2006-2008 Dekan, seit April 2013 als Vertreter der Liberalen Liste ordentliches Mitglied des Senats. Sein Interesse gilt einer offenen, sich selbst verwaltenden Universität und dem Dialog über Fächer- und Fakultätsgrenzen hinweg. Er war 2012/13 Mitglied der vom Wissenschaftsministerium eingerichteten Kommission "Kleine Fächer".


Birgit Weyel

Birgit Weyel, Jahrgang 1964, ist seit 2007 Professorin für Praktische Theologie an der Evangelisch-theologischen Fakultät. Sie war 3 Jahre lang Ombudsperson für wissenschaftliches Fehlverhalten in den Geisteswissenschaften. Sie ist Sprecherin einer interdisziplinären Arbeitsgruppe zum Thema "Heilige Texte" (Plattform 4). Sie engagiert sich für gute Rahmenbedingungen interdisziplinärer Forschung und Lehre, für die Vielfalt der Fachkulturen und für die fakultätsübergreifende Zusammenarbeit innerhalb unserer Universität.


Gregor Markl

Gregor Markl, Jahrgang 1971, ist seit 1999 Professor für Petrologie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Als Mitglied der Leopoldina, Fachgutachter im Postdoc-Programm der Humboldt-Stiftung und Fachkollegiat der DFG ist er in vielen Forschungsförderbereichen vernetzt. Er setzt sich insbesondere dafür ein, dass hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler/innen nicht durch allzu bürokratische Regelungen z.B. zur Promotionsbetreuung beengt werden und dass ein größerer Teil der "Overhead"-Mittel (z.B. Programmpauschale bei DFG-Anträgen) an die Antragsteller ausbezahlt wird als es bisher der Fall war.


Stefanie Gropper

Stefanie Gropper, Jahrgang 1957, ist seit 1996 Professorin für Skandinavistik an der Universität Tübingen. Sie war von 1996 bis 2013 Prorektorin für Studium und Lehre und hat sich in dieser Zeit intensiv in hochschupolitische Fragen eingearbeitet, die nicht nur das Thema Studium und Lehre betreffen. Derzeit ist sie Mitglied der Expertenkommission "Kleine Fächer" des Landes Baden-Württemberg.


Alfred Nordheim

Alfred Nordheim, Jahrgang 1951, Molekular- und Zellbiologe, leitet seit 1996 die Abteilung "Molekularbiologie" am Interfakultären Institut für Zellbiologie (IFIZ). Sein Forschungsgebiet erfasst die molekularen Grundlagen der Organentwicklung und Krankheitsentstehung bei Wirbeltieren, u. a. beschäftigen ihn die Ursachen der Krebserkrankung des Menschen. Seit 2008 führt er als Präsident bzw. Secretary General die "International Genetics Federation" (Melbourne, Australien) und war von 2003 bis 2011 im Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Genetik (GfG) tätig. Er engagiert sich in der Lehre des BSc Studienganges Biologie und beteiligt sich darüberhinaus an dem Aufbau neuer Master- und Promotionsstudiengänge. Die Überwindung von Kommunikationsbarrieren zwischen Natur- und Geisteswissenschaften ist ihm ein Anliegen.


Jörg Strübing

Jörg Strübing, Jahrgang 1959, ist seit 2004 an der Universität Tübingen und seit 2007 Professor für Soziologie. Unterschiedliche Formen der Leitung und Mitbestimmung in Universitäten konnte auf seinen Stationen in Kassel, Berlin (TU und FU), Göttingen und Urbana-Champaign (IL, USA) kennenlernen. Als Studiengangsleiter Soziologie, aber auch im Senatsausschuss für Studium und Lehre und als Vertrauensdozent der Studienstiftung des deutschen Volkes ist ihm ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Breiten- und Eliteförderung sowie eine Reduzierung von Bürokratie und sinnfreiem Formalismus in der Studiengangsentwicklung ein Anliegen.


Monique Scheer

Monique Scheer lehrt seit 2011 am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, kennt die Universität aber auch als langjährige Mitarbeiterin am SFB 437 "Kriegserfahrungen". Sie hat auch einige Jahre am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung gearbeitet. Sie setzt sich insbesondere für eine verbesserte Widerspiegelung der kulturellen Vielfalt der Gesellschaft auf allen Ebenen der Universität und einer verstärkten Internationalisierung von Forschung und Lehre ein.


Wolfgang Küchlin

Wolfgang Küchlin, Jahrgang 1954, ist seit 1992 Professor für Symbolisches Rechnen am Wilhelm-Schickard-Institut für Informatik. Er engagiert sich für eine praxisorientierte Lehre und ist Leiter des Steinbeis Technologietransferzentrums STZ OIT, das Anwendungen automatischer Beweisverfahren des Symbolischen Rechnens in der Automobilindustrie erforscht und betreibt. Er war langjähriger Vertreter der Liberalen Liste in der Vertreterversammlung des Studentenwerks und ist aktuell Mitglied in der Senatskommission für das IKM und seit 2010 Mitglied des Ausschusses der Vereinigung der Freunde der Universität Tübingen (Unibund). Die Modernisierung der klassischen Universität hinsichtlich innerer Transparenz und der praktischen Relevanz ihrer Forschung ist ihm ein besonderes Anliegen.